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Sonntag, 23. Oktober 2011

Julian's USA Trip



Da sitzt Julian in einem Chevy Corvette ZR06

Aber einfach mal der Reihe nach
Julian ist Daniela's Gottebueb (Patensohn) und ist Jeanette's, Daniela's Schwester und Godi's Sohn.
Jeannette erhielt auf ihren 50zigsten einen Besuch bei Daniela (und mir) geschenkt. Sie nahm Julian mit und die Zwei waren vom 28. September bis zum 12. Oktober bei uns.
Also war's eigentlich Jeannette's USA Trip obwohl in meinem Blog Julian als Hauptperson auftritt. Jeanette möge mir meine Schreibweise verzeihen.

Wir alle hatten eine grandiose Zeit zusammen und hier seien die Highlights aus Julian's Sicht auch photographisch dargestellt. Zur Corvette kommen wir dann schon noch ....

Anreise und Valencia Drive und Dalton, GA
Es war für beide das erste Mal fliegen und dann gleich in die USA und dann erst noch im weltgrössten Flughafen landen! Das alles ohne Englischkenntnisse!? Es ging alles wie am Schnürchen, sogar die Immigration verlief ohne Problem und der Zoll beschlagnahmte keinen Käse, keine Würste und schon gar nicht die Schoggis. Oder: das schmuggeln war erfolgreich ....

Ausser, dass Baha die ersten zwei Tage etwas unsicher auf Julian reagierte (wieso ist dieser Mensch nur etwas grösser wie ich war Baha's Problem), wurden die Beiden natürlich herzlich aufgenommen und gleich voll integriert in den leicht angepassten Tagesablauf.
Baha, der Clown.
Er springt wie eine Katze mit allen Vieren zugleich
vom Boden auf den Tisch.

Morgenspaziergang mit den Hunden













American Football mit Drittklässlern

inklusive Cheerleaders
Im Aquarium in Chattanooga, Tennesse
 Streichelzoo Stingray? Siehe später ....
Zwischendurch mal in die Alrol




















So richtig 'Chinese Food'
und dies noch mit Buffett!




Julian wollte unbedingt Krabbenbeine probieren.
Nur, bis man da zum essbaren Teil kommt, braucht's handwerkliches Geschick. und Geduld.
Sieh', ich hab's.

Reise nach Chicago, Illinois
Wie immer um diese Jahreszeit: National Sloughi Specialty, die wichtigste nationale jährliche Sloughishow.

Wir planten 3 Tage Reisezeit ein für die Strecke (welche wir normalerweise in fast der Hälfte machen), und bauten touristische Halts ein.

Bowling Green, Kentucky
Hier weiss Julian seit fünf Minuten wohin wir zwei gehen.











Da braucht's nicht viel Kommentar, zum Chevy Corvette.
Der Inbegriff des Amerikanischen Sportwagens wird in dieser Stadt gebaut und hier steht auch das einmalige Museum.























'68 Sting Ray (nur in diesem Jahr wurde Stingray in zwei Worte getrennt)
Hat schon seinen Reiz
Stingray ..... Erinnerungen ans Aquarium?




























































Nicht für 100% Grüne:
638 PS, 3.4 Sek 0-100 km/h


























































In der Hall of Fame


























Windgenerators in Wolcott, Indiana
Über diese 'Windmühlen' habe ich hier schon mal berichtet.
Wir sind immer wieder fasziniert von diesen plötzlich rechts und links der Autobahn auftauchenden weissen Riesen.























































Flach ..... und Mais ....





































On the Road






National Sloughi Specialty 2011 in Saint Charles, Illinois
Jeanette und Julian genossen die Tage mit den vielen Leuten und den vielen Hunden.

Verständigungsprobleme?! Nöööö.

Ausfahrt mit Steve im '67 GTO Convertible ist schon cool.

Baha will lieber mit Finn spielen.






Dieses Trampolin steht seit Jahren im Backyard unserer Freunde und da leben etwa 8 Sloughis. Noch nie ist einer auf's Trampolin gesprungen.

Baha, der Clown.






Am ersten Tag sagte Julian plötzlich, dass er gerne Alinghi im Ring zeigen würde.

'Ich wanke aber falle nicht ....'




































Für die Anweisungen der Richterin
brauchte Julian halt eine Übersetzerin.












Stolz präsentieren beide ihre Ribbons.








Die Reisehilfsmittel
Eine Reise durch fünf Staaten mit total 2'000 km braucht auch einige Hilfsmittel um die Fahrerei erträglicher zu machen.













.... und dann waren sie vorbei, die Ferien.



Abschiedsessen:

T-Bone
loaded Baked Potatoes

Zwei Freunde.
Letzter Morgenspaziergang

Jeanette und Julian, danke für euren Besuch!

Julian beobachtet den Kampf eines Käfers mit einer Spinne.
Der Käfer kam nochmals davon.

Samstag, 17. September 2011

Von einem Baum, einem Vogel und einem Geburtstag

Ein Baum macht Sorgen

So wie heute wurden auch Ende 1950er Jahren Bauplätze nicht gerodet, sondern einfach aus den Bäumen heraus geschnitten. Also wurden alle anderen Bäume stehen gelassen.
Nun hatte sich aber durch den Hausbau deren Grundlage und Nahrungszufuhr verändert. Viele sind daher von Carpenter Ants (übersetzt Zimmermann Ameisen) oder irgendwelchen Krankheiten geschwächt.
Hinzu kommt, dass der lehmige Boden keinem Baum erlaubt, ein richtiges Wurzelwerk zu bilden und so fallen bei jedem starken Regen (wenn der Boden aufgeweicht ist) und erst recht bei Stürmen, immer wieder Bäume um, reissen die elektrischen Freileitungen (andere gibt es nicht) mit und stürzen auch schon mal auf Häuser.

Nach oder während den starken Regenfällen von zwei Wochen sind alleine im Umkreis von einem Kilometer um unser Haus fünf grosse Bäume  umgefallen.

Die doppelstämmige amerikanische Eiche, Water Oak, (rechts vom Kamin) stand etwa 28 Meter hoch gleich neben unserem Haus.
Sie hatte zwei, im Bild nur sehr klein wirkende, weit ausladende, tote Äste welche über unserem Haus wie zwei Damoklesschwerter schwebten. Seit Jahren bibberten wir während jedem Sturm ....

Im September letzten Jahres entschieden wir, dass die Äste weg müssten und dann dauerte es fast ein Jahr, bis wir eine Firma fanden welche diese Herausforderung annahm.
Da wir sehen konnten, dass weitere Äste bereits krank waren und der Preisunterschied 'nur die Äste' versus 'ganzer Baum' ungleich klein war, entschieden wir uns für den ganzen Baum.

Für alle welche die Natur schätzen und schützen, so wie wir, sei's vorweg genommen:
der Baum war todkrank.


Jeder grössere Ast war bereits stark angegriffen. Im Bild sichtbar sind die typischen Schäden welche die Carpenter Ants anrichten.



Der unterste Teil des ca. 100 cm dicken Stamms hatte bis auf eine Höhe von 2 Metern ein mehr wie armdickes Loch.





Das 'Fällen' des Baumes wurde zu einem grösseren Unterfangen. Fällen ist da wohl nicht der richtige Ausdruck, da gerade dies eigentlich verhindert wird.

Robert, der Kletterer
'Tree Climber'

Faustus, der Kranführer
60 feet Ausleger
Cory, der Vorarbeiter und Häxler
Bis auf den Stamm wurde alles Holz an Ort gehäxelt und direkt aufgeladen.



Sehr professionell und systematisch wurden erst einzelne Äste entfernt um einen guten Zugang zu schaffen. Dann ging's Stück um Stück weiter.

Jedes Stück länger wie etwa zwei Meter, wurde mittels Kran gesichert und zu Boden gelassen.

Jeder Arbeitsgang war genau überlegt und alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wurden getroffen.

Nach etwa 9 Stunden war es vorbei.
Robert trennt auf über 20 Meter Höhe den Gipfelteil
Falsch beurteilt, falsch angebunden, falsche Kranführung
kann hier sehr gefährlich sein.
Zwei Sicherungen.
Via Seil von oben und gerade schwingt Robert die persönliche Sicherung um den Stamm
(gleiches Prinzip wie die Telefonmonteure beim Stangen rauf klettern)


Einer der zwei toten Äste welche über unserem Haus hingen.
Hier ist mit Robert gut die Länge des Astes zu schätzen..

Er ist gesichert und weg!
Diese Erleichterung für mich kam so nachmittags um Drei.


Faustus.
Konzentrierte Zusammenarbeit.


Cory macht den letzten Schnitt.

Hörte ich da ein weibliches 'lecka'!?






































































































Das Loch im Baum




Ein Winzling gross im Bild
(schon wieder eine Geschichte aus unserem Garten)

Feiner und leiser als wie in der Geschichte zuvor: der kleinste Vogel hier bei uns, der Hummingbird.

Die Kolibriart lebt hier von Mai bis etwa Ende September. Es gibt sogar welche die hier den Winter durch bleiben.

Sehr interessant ist, dass wir seit mindestens vier Jahren denselben Vogel hier bei unserem Hause haben. Er ist speziell gezeichnet und benimmt sich auch anders wie alle anderen. Darum sind wir sicher, dass es sich um denselben handelt, unser Dickerli.

Ja, es ist wohl eher unser Hummingbird Feeder welcher ihn anzieht.
Die knalligen Farben des Feeders locken die Vögel an.





Hummingbird's Dance.

Der Vogel verdreht sich ....
.... für die Pflege des Gefieders.


Der Jährling

Er ist nun bereits 10 Monate bei uns und am 14. September wurde Ocerico Baha' al-Din, genannt Baha oder Bahi, ein Jahr alt.
Sein Angel Face täuscht. Er ist ein Wilder mit einem harten Grind, aber auch ein anhänglicher Kerl.

Spiel mit Alinghi am Morgen.
Bei der Geschwindigkeit der Beiden kommt die Kamera des iPhones an die Grenzen.

Morgenspaziergang.

Ein Jahr hinter sich und viele Jahre vor sich.

Geduldig warten ist nicht so seine Stärke.








.Endlich ....

.... nun aber in die Vollen!

Happy Birthday, Baha.